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Auf natürlich Weise das Wachstum unterstützen 

Kompostwürmer fühlen sich nicht nur im namensgebenden Komposthaufen wohl, sie können bei richtiger Handhabung auch im Hochbeet glücklich werden.
Dort erfüllen sie gleich mehrere wichtige Funktionen: sie helfen bei der Lockerung des Bodens und sorgen damit für ausreichende Belüftung und Wasserzufuhr der Pflanzen. Außerdem produzieren sie wertvolle Bodenhilfsstoffe, die sie bei der Verwertung von Küchen- und Pflanzenabfällen herstellen. Aus dem Wurmkot entsteht mit Hilfe von Bodenbakterien und Pilzen schnell Humus, also eine natürliche Düngung für die Gemüsepflanzen.

Zu beachten gilt, die Würmer regelmäßig zu „füttern“, d.h. den Boden zwischen den Pflanzen zu mulchen. Unter Mulchen versteht man das Bedecken der Erde mit kompostgeeigneten Küchenabfällen wie Möhrenschalen oder Salatblättern, Holzsplittern oder kleinen trockenen Ästen und Pflanzenabfällen, die z.B. beim Ausgeizen entstehen. Auch Rasenschnitt eignet sich gut. Wer abgeschnittene Pflanzenteile verwenden möchte, sollte lediglich darauf achten, dass sie nicht von Schädlingen oder Mehltau befallen sind, da sich diese sonst im Beet ausbreiten können.

Auch StErn Modell-Kita Südstadtkinder e.V. hat dieses Jahr ein Hochbeet neu aufgestellt und zusammen mit den Kindern bepflanzt.

Begleitet wurden sie dabei nicht nur von Lizzy und Bernadette aus dem StErn Kita Team, sondern auch von ehrenamtlich Engagierten aus dem Projekt der Essbaren Stadt und dem Gemeinschaftsgarten Neuland.

Um den vernetzenden Ansatz von StErn Kita komplett zu machen, durften wir bei unserem Besuch im Volkshochschule Lehrgarten Thurner Hof dann auch noch ein paar Kompostwürmer mitnehmen.

 

Diese wurden schon sehnlichst in der Kita erwartet und wurden von den Kindern sofort in ihr neues Zuhause gesetzt.

Für uns war es eine große Freude, die Begeisterung der Kinder zu sehen. Das Ermöglichen von Naturerlebnissen ist ein wesentlicher Aspekt unseres Projektes und trägt maßgeblich dazu bei, Neugier zu wecken und gibt so den Fachkräften in den Einrichtungen die Möglichkeit, die daraus resultierenden Fragen und Ideen der Kinder weiter aufzugreifen.

Wir begleiten die Modell Kitas natürlich weiterhin durch das Gartenjahr und werden an dieser Stelle regelmäßig zu dem Thema berichten.

Hier noch einige Impressionen von unserem Besuch: